alsichdaslebenvolleynahm [als·ich·das·lebn·wolläh·naam] der Buchtitel einer in der Zukunft erscheinenden Abhandlung von Geschichten, welche sich so oder so ähnlich oder überhaupt nicht ereignet haben – eine Sammlung an Schnappschüssen der letzten Monate – die undefinierbare Reihenfolge glücklicher und weniger glücklicher Momente – der anhaltende Strom von Ideen, welche nicht immer zielführend sind – die wichtigste Zusammenstellung von Personen und Motiven, welche den Autor berühren und führen.       

Geschichten über Zeiten, die alles verändern können.

(„Philip Poisel – Eiserner Steg“) Kapitel 1 Ich setzte mich oft vor die Tastatur und tippte die ersten Zeilen. Wollte ein Buch schreiben. Ein ganzes Buch, mit Einleitung, Wörtern, Sätzen voll mit Weisheiten und einem Schluss der Tränen in die Augen treibt, jedoch Hoffnung schreibt. Ein duales Buch. Eine Musikempfehlung über jeder Kapitelüberschrift, so dass möglichst alle Sinne beansprucht werden und der Leser versteht. Das wollte ich machen. Als Empfehlung, so dass der Kontext mit zum Inhalt wird. Denn Musik ist die Leerzeile zwischen den Worten. Ein Lied sei der Gedankenstrich, der Punkt, das Komma. Eine Melodie kann führen, bis weit hinter die großen Lettern. „Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum“ behauptete, ein doch in großen Teilen, sehr schwieriger Philosoph. Ein Irrtum wäre das Leben ohne Musik zu keinem Fall, es wäre schlichtweg sinnlos. Musik macht den Ton, das Gefühl. Ob Hymne oder Trauermarsch, ob leise oder laute Töne. Das Leben eines Menschen ist eine Melodie im Takt des Herzens. Dann einmal Dur, dann Moll. Ein Wechselspiel unterschiedlichster Nuancen entscheiden über die beste Symphonie. Es sind die Momente die uns schaudern lassen, wenn der tiefe Bass einsetzt und uns bzw. mich, das Publikum erzittern lässt. Wenn wir weinen hoffen wir auf die Geigen, gespielt in Dur, so dass unser Herz bald wieder springen kann. Ich begann immer wieder, wie bereits angeführt, mit Zeilen, die zusammengefasst einen Teil der großen Symphonie, meiner Geschichte, sein könnten. Ansätze hatte ich genug. Und jeder Ansatz, jede Einleitung wäre es Wert ein ganzes Buch daraus zu machen, doch ist die Symphonie immer besser als der einzelne Akt. So hoffe ich, dass ich es dieses eine Mal fertig bringe einen Roman zu formulieren. Ich werde springen, zwischen den Zeiten, zwischen Gefühlen, zwischen Personen, Herzen, der großen Liebe und der schmerzhaftesten Enttäuschung. Doch so sind die großen Geschichten, die erfolgreichsten Symphonien immer die besten Opern. Sie dauern nicht nur sehr lang, sie sind facettenreich und bilden einen Lebenszyklus ab, der im besten Falle nie enden wird. „Der Eiserne Steg“ – dieses Kapitel ist weder Anfang, noch Ende. Mal schrieb ich über eine verlorene Liebe in Paris, über einzelne Momente und dann über die großen Hoffnung, welche nie das Licht der Welt erblicken sollte. Nichts war fertig. In meinem Buch soll aber all dies einfließen, denn nur so kann man diese Symphonie verstehen, den Song hören. Und der letzte Refrain wird nur dann die volle Kraft entfalten, wenn zuvor Bilanz gezogen wird. Nur dann wird das Ende grandios. Wünscht mir Glück, dass die Symphonie nie endet, dass sie Facetten beherbergt, welche eure Namen schreien und, und dass sie gut ausgeht. Gut soll sie sein. Schön soll sie sein. Das ist das Ziel. Und Glück, ja Glück soll sich einstellen. Auch wenn es erst im letzten Satz, in der letzten Zeile entsteht. (Dies ist ein Auszug aus einer noch unvollendeten Geschichte – PmH 2015)